Unsere Reiseroute:

  • Évora
  • Oriola - Alvito-Talsperre
  • Monsaraz
  • Serpa
  • Pereiro
  • Alcaria - Odeleite-Talsperre


25. November -

Von Badajoz (Spanien) kommend sind wir über Estremoz, wo wir wegen des Markttages leider nicht übernachten konnten, bis Évora gefahren.

Kultur und Natur - immer schön im Wechsel...

Évora - historisches Zentrum
Évora - historisches Zentrum

Das historische Zentrum von Évora ist seit 1986 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO und ist vom städtischen Stellplatz fußläufig zu erreichen. 

Wir nutzen unsere Abendrunde für einen Rundgang durch den Ort. 

Entspannte Tage bei José...

Oriola - Stellplatz über der Alvito-Talsperre
Oriola - Stellplatz über der Alvito-Talsperre

Für die nächsten drei Tage fahren wir den Platz von José und Steve in Oriola an der Alvito-Talsperre an.

José ist der Eigentümer und sein Hund Bucki freundet sich schnell mit Gino an (was ja nicht schwer ist...).

Steve ist Brite und steht mit seinem Wohnmobil schon seit einem Jahr hier - gehört also praktisch zum Inventar, spielt mit José’s Kindern UNO und lernt von ihnen portugiesisch.

Wir genießen die Tage, frühstücken in der Sonne, wandern entlang des Stausees... und Franjo ist der Meinung, dass seine Köder unbedingt mal wieder ein Bad benötigen...

Alte und neue Bekannte...

Monsaraz - Parkplatz unterhalb der Burg
Monsaraz - Parkplatz unterhalb der Burg

Monsaraz kennen wir schon von unserer letzten Portugalreise, aber dieses mittelalterliche Dorf ist einfach wunderschön - besonders die lebensgroßen Figuren, die während der Adventszeit die Straßen bevölkern, als seien sie auf dem Weg zur Krippe.

Da wir den großen Parkplatz unterhalb der Burg fast für uns alleine haben und die Aussicht auf den Alqueva-Stausee einfach grandios ist, bleiben wir über Nacht...

Monsaraz - über den Wolken...
Monsaraz - über den Wolken...

...und wachen über den Wolken auf!!!

Das Tal unter uns liegt im Nebel durch den gerade die Sonne in einen wolkenlosen Himmel aufgeht - märchenhaft.

Die Kameras sind schnell gezückt, das Frühstück muss warten...

Von der Talsperre zum Aquädukt...

Alqueva-Talsperre
Alqueva-Talsperre

Die Strecke nach Serpa führt an der Alqueva-Talsperre, deren Wasserstand erschreckend niedrig ist, vorbei.

Der Übernachtungsplatz in Serpa - zwischen Schwimmbad und Intermarché - ist nicht der Schönste, aber wir wollen hier ja keine Wurzeln schlagen.

Durch schmale Kopfsteinpflastergassen schlendern wir zum historischen Stadtkern, bewundern das Aquädukt aus dem 17. Jhdt. und sind (fast) rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen zurück.

Wein und Oliven - was will man mehr??

Olivenplantagen soweit das Auge reicht...
Olivenplantagen soweit das Auge reicht...

Auf dem Weg nach Mértola kommen wir an riesigen Olivenplantagen vorbei. So weit das Auge reicht: Olivenbäume, in sämtlichen Größen, sogar in Baumschulen werden sie hier herangezogen.

Die freien Flächen werden für den Weinanbau genutzt... und die Portugiesen machen hervorragenden Wein !!!

Bekanntes neu entdecken...

Mértola - Blick vom Castelo auf den Guadiana
Mértola - Blick vom Castelo auf den Guadiana

Als wir in Mértola vom Castelo auf den Guiadiana hinunterblicken fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Hier waren wir auch schon... da macht es auch nichts mehr, wenn wir für die nächste Übernachtung wieder auf einen alten Bekannten zurückgreifen - den riesigen Gemeindeplatz in Pereiro.

Gino ist glücklich...

Von Pereiro aus führen Dutzende Wanderwege kreuz und quer durch die von niedrigen Büschen bewachsene Landschaft. Wir laden die Räder ab und schauen im gleichen Moment in die strahlenden Augen unseres Hundes: Endlich mal wieder auspowern !!!

Zwischen den Büschen tummeln sich etliche Rebhühner, aber die interessieren ihn nur peripher - Rennen ist wichtig - und er ist sehr schnell wieder auf dem Weg und gibt das Tempo vor.

Da können selbst die Dorfhunde nicht mithalten, die zwischen den Häusern im Rudel hervorpreschen und kläffend hinter uns her jagen. Abkürzung über die Ziegenwiese?? Vergiss es... Gino ist schneller - und er hat seinen Spaß !!!

Nach 17km, mehr über Stein als über Stock, sind wir alle ausgepowert und Cappuccino, Kekse, Wasser und Schweineohr schmecken besonders gut ;-)

Von Sonne und Nebel...

Stellplatz in Alcaria - oberhalb der Odeleite-Talsperre
Stellplatz in Alcaria - oberhalb der Odeleite-Talsperre

Der Stellplatz oberhalb von Odeleite besticht mit einer fantastischen Aussicht auf die gleichnamige Talsperre im Westen und den Guadiana, der im Osten die Grenze zu Spanien markiert. 

Betrieben wird der Platz von einer Jägerschaft, die hier auch ihr Vereinslokal betreibt und sich an den Wochenenden mit Hundemeute zur Jagd trifft. 

Der nächste Tag beginnt märchenhaft mit strahlender Sonne am wolkenlosen Himmel, während Stausee und Fluss im dichten Nebel verschwinden.

Nach der Treibjagd starten wir mit den Rädern Richtung Guadiana, treffen entlang des Flusses einige deutsche Wandergruppen und radeln über die verzweigten, teilweise sehr steinigen Wege  wieder zurück.

Gegen Abend kommt der angekündigte Regen - und es soll eine stürmische Nacht werden...

Land unter...

Die ganze Nacht hat es wie aus Eimern gegossen und TIO wurde mächtig durchgeschüttelt. Der Platz steht unter Wasser und der Nachschub von oben reißt nicht ab.

Die kurzen, unvorhersehbaren Regenpausen werden genutzt, um die Gassirunde einigermaßen trocken zu überstehen - klappt aber nicht, und ich bin dankbar für die mitgenommene Regenjacke und -hose.

Gino ist auch nicht sonderlich begeistert von der nassen Flut von oben - er steigt lieber in die Pfützen und Bäche, die sie hinterlassen...

Zurück nach Spanien...

So ein Platz unter Wasser kann auch schön sein ;-)
So ein Platz unter Wasser kann auch schön sein ;-)

Nach dem verregneten Tag zieht es uns weiter. Zum Abschied bekommen wir von Henk Kuipers noch das Versprechen uns die Fotos zu schicken, die er nach dem gestrigen Regen von TIO gemacht hat.

 

Hinter Castro Marim überqueren wir den Guadiana und sind schon in Spanien.

Nach einer Kaffeepause in Ayamonte erreichen wir unseren angestrebten Übernachtungsplatz in Umbrete - kurz vor Sevilla -  gerade noch im letzten Tageslicht.

 

Und in Spanien geht unser Bericht HIER weiter ;-)