Südschweden  07.05.-02.06.2013

Tecklenburg – Flensburg – Grenaa – Varberg – Göteborg – Lysekil – Havstenssund – Tanum – Asensbruk – Amal – Säffle – Karlstad – Falun – Sala – Uppsala – Ostsee-Schären (Solö) – Stockholm – Mariefred (Mälaren-See) – Sundbyholm – Örebro – Sjötorp – Kinnekulle – Lidköping – Trollhättan – Varberg

 


21. - 22. Tag - Varberg - Schleswig

Der Kreis schließt sich...

 

Der Wecker wird auf 6.00 h gestellt, damit wir vor dem Frühstück noch den Sonnenaufgang am See genießen – und vielleicht noch ein paar schöne Fotos schießen können.

Wir drehen noch eine Runde durch Trollhättan und fahren dann weiter in Richtung Göteborg.

Zwischenstopp zum nachmittäglichen Kaffeetrinken ist Kungsbacka  - einfach, weil es auf dem Weg liegt und in der Karte gelb unterlegt ist – also ein sehenswerter Ort.

 

Kungsbacka ist gemütlich und ruhig – ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten, aber das Wetter ist schön und wir können unseren Kaffee und den Apfel- bzw. Blaubeerkuchen in der Sonne bei 21°C genießen. 

 

Jetzt stehen wir auf dem Parkplatz des Naturreservates in Varberg - Möwen, Fasane, Gänse und sonstiges Geflügel um uns herum – und hoffen auf einen schönen Sonnenuntergang.

 

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15. - 17. Tag Gripsholm - Sjötorp

Gewaltiges Gewitter über Gripsholm…

 

…so könnte man den heutigen Morgen betiteln. Aber das Gewitter hört schon nach einer Stunde wieder auf – der Regen verzieht sich, die Temperatur liegt bei angenehmen 15 - 17°C und wir können unsere Umrundung von Schloss Gripsholm wir beabsichtigt in Angriff nehmen.

 

Die Unmenge an Gemälden im Schloss (die größte Portraitsammlung in Schweden mit 4000 Gemälden!!!) wollen wir uns nicht zumuten, deshalb nur die Besichtigung von Schloss (4m dicke Mauern) und Innenhof, sowie einem Foto von unserem Stellplatz, den man am Ufer des Mälaren gut erkennen kann.

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12.-14.Tag: Solö – Stockholm                     

Bei bedecktem Himmel fahren wir gegen Mittag nach Wira Bruk, einem Dorfensemble aus dem 18. Jahrhundert, besichtigen die alte Schmiede (das Dach ist verdächtig einsturzgefährdet…) – einen Kunstschmiede-Shop und bekommen in der Kaffeestugan einen sehr  guten schwedischen Kaffee und leckeren Schokoladenkuchen.

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11.Tag: Sala – Uppsala – Solö (Ostseeschären) Blauer Himmel , Uppsala und Ostseeschäreninselhopping

 

Nach einer Wanderung um den See bei Sala (wie immer er auch heißen mag)… fahren wir um 12.00h weiter in Richtung Uppsala. Das Wetter ist fantastisch – 24°C bei strahlend blauem Himmel.

 

3 Stunden Aufenthalt in Uppsala – die Parkgebühren in der Stadt sind horrend. Wir haben eine Studentin getroffen, die ihre Parkberechtigung an die Parkuhr gehalten hat, bevor wir unsere Kreditkarte eingeführt haben – so war der Tarif deutlich günstiger.

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10. Tag: Falun – Sala

 

Frühstück in den Blaubeeren, Wanderung im T-Shirt und tief unter der Erde

 

Direkt neben dem letzten Stellplatz ist ein Jugendheim mit Picknickplatz.

Die Bank macht nicht mehr den stabilsten Eindruck, deshalb holen wir unsere Stühle an den Tisch – und können somit in der Sonne mitten in den Blaubeeren frühstücken – mit Blick auf die Skisprungschanze und die schwedischen Wälder.

 

Nach einer Stundenwanderung mit Jaron sind wir um 11.00 h in Falun an der Kupfergrube. Die Besichtigung startet um 12.30h, so dass vorher noch Gelegenheit ist, sich Ausstellungsraum und Museum anzuschauen.

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7. Tag: Havstenssund – Asensbruk 

Unterwegs auf einsamer Route mit Bronzejägern und Eisheiligen…

Eine steife Brise hat unser Reisemobil heute Morgen heftig geschüttelt. Gerade mal 8°C, bedeckt – und wie gesagt, sehr windig. Bis um 10.00h reißt der Wind nur winzige Lücken in die Wolkendecke – und die schließen sich immer wieder.

Wir fahren nach Litsleby, eine Stelle im Gebiet von TANUM (UNESCO Weltkulturerbe!). Dort findet man weitere rund 3000 Jahre alte Felszeichnungen von in den Granit geritzten Schiffen, Waffen, Tieren und Menschen (meist Kriegern).

Da der Meeresspiegel in dieser Zeit um 15 – 17m höher lag, kann man sich auch die Schiffsabbildungen auf den Felsen erklären. Bei diesem schlechten Wetter (es regnet immer wieder) besuchen wir in Vitlycke das Felszeichnungsinstitut und Museum - mit originalgetreuem Nachbau eines bronzezeitlichen Hauses. (Ein bisschen Kultur muss sein!!!)

 

Um 12.00h fahren wir bei Nieselregen und 7 – 10°C (Ich sag ja: Eisheilige) über Ed und Mallerud (am Vänernsee) weiter bis Asensbruk und stehen hier jetzt mutterseelenallein am Sundserud – einem idyllischen Badesee. 


6. Tag – Lysekil – Havstenssund      Auf der Margeriten-Route

 Bedeckt, 8°C, windig. So fängt der Tag in Lysekil an. Allerdings hat der starke Wind es bis 9.00h geschafft, ein paar größere Löcher in die Wolkendecke zu reißen. Ein paar Grad wärmer wird es auch noch, aber der Wind bleibt.

Nach dem Entsorgen kommen wir heute gegen 10.00h wieder auf die Straße – diesmal zuerst nach Brastad, um uns die Hällristninger (Felsenbilder) anzusehen. Über Ursprung und Bedeutung ist man sich nicht einig – wir behaupten ja, dass die Anwohner regelmäßig was dazu ritzen und es dann anmalen ;-)

 

Weiter geht´s nach Smögen, einem großen Ort mit sehr schönen Häusern im Hafengebiet, einer Ladenstraße, die an der Bucht entlang auf Stege gebaut ist, auf denen sich im Hochsommer die Touristenströme entlang schieben… Gut, dass wir im Mai dort sind ;-)

Ich will Franjo auf einen Parkplatz am Hafen lotsen, aber er hat sich entschieden, auf dem großen Platz am Outlet-Center zu halten…  Hat ihn 2 schöne Kissen fürs Reisemobil und 2 Kosta Boda Windlichter gekostet ;-)

 

Mittagspause machen wir auf dem Rückweg oberhalb von Smögen  – mit einem tollen Blick auf den Ort.

 

Um 14.00h geht es weiter nach Fjällbacka (hier hat Ingrid Bergmann sehr gerne Urlaub gemacht). Angeblich einer der schönsten Orte an der schwedischen Westküste. Besticht durch die steil abfallenden Felsen direkt hinter dem Ort. Man kann sie auch besteigen – haben wir natürlich gemacht, durch die Kungsklyftan (Königskluft) : sehr unwegsam, mit vielen großen und kleineren Felsbrocken, Steinschlaggefahr und steilen Treppen mit schmalen Holzstufen – alles kein Problem, auch nicht für Jaron, denn unser Hund ist ja eine Gemse…

 

Belohnt werden wir mit einer fantastischen Aussicht auf den Ort und die Schären!!!

Anschließend geht es weiter nach Havstenssund, dort ist zwar der Hund verfroren (im wahrsten Sinne des Wortes…) aber wir haben einen schönen Blick aufs Wasser.

 


5. Tag - Schären-Inselhopping und Lysekil

Über die Tjörnbron-Brücke geht es über Tjörn und Orust nach Mollösund - einem typisch schwedischen Dorf mit diesen fallunroten Häusern - weiter über Malö, Flatön und Bokenäs (Inselhopping) über den Gullmarn Fjord nach Lysekil.

Das geologische Wunder Lysekils besteht aus den rostbraunen Felsgebilden, die die Halbinselspitze bedecken. 

Wir steigen vor dem Ort auf einen dieser Riesensteine hinauf und haben einen fantastischen Blick auf die Stadt… bei untergehender Sonne – einfach traumhaft. Danach ist es zu spät zum Weiterfahren, wir bleiben zusammen mit vielen anderen Wohnmobilen im Hafengelände von Lysekil stehen und packen unseren Grill aus um  zwischen Hafengelände und (unbenutzter) Eisenbahnlinie zu grillen. Nicht sehr idyllisch, aber lecker.

Morgen geht es weiter in die Schären. Wir werden versuchen, eine Schiffstour durch die Schären zu machen, aber da die Saison noch nicht so richtig läuft, wird es nicht sehr einfach sein. Bisher bestehen die Wohnmobilisten, die hier unterwegs sind zu 99% aus Schweden, Dänen und Norwegern.


4. Tag - Auf dem Weg nach Göteborg

Morgens um 5.00h kommt die Stena Line in Varberg an. Jetzt müssen wir erstmal ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen finden. Daran ist aber erste einmal nicht zu denken, als wir direkt vor den Toren Varbergs ein traumhaftes Vogelparadies finden.... genau passend zum Sonnenaufgang ;-)

Das darf sich ein Fotograf nicht entgehen lassen - und zwei schon grad gar nicht. Schlafen kann man immer noch ...

Gegen Mittag setzen wir die Fahrt Richtung Göteborg fort - mit Zwischenstopp in Bua zum Wasser bunkern.

 

Göteborg bietet dann den Hauptbahnhof, die Oper, Maritima Centrum, Gustav Adolf Torg (der wird uns noch öfter begegnen), den Hafen - und das Wahrzeichen Göteborgs, das Hochhaus Utkiken. Mittags gibt es Smörrebröd in einem Restaurant mitten auf dem Stora Hamn Kanal. 


3. Tag - Grenaa - und die Überfahrt nach Schweden

Dänemark hat doch auch seine schönen Seiten ;-)))

Die Dänen sind heilfroh, dass wir endlich da sind, denn seitdem scheint die Sonne und die Temperaturen laden zum Baden in der Ostsee ein – zumindest die Hartgesottenen.

 

Aber nun der Reihe nach:

Abfahrt in Flensburg bei bedecktem Himmel und 13°C.

Das Wetter wird immer besser - Kolding (Schäfchenwolken 16°C) Grenaa (sonnige 18.°C).

Für die Fähre sind wir viel zu früh, also haben wir den ganzen Nachmittag… NICHTS getan, außer einem schönen Strandspaziergang und Sonnenbaden in den Dünen.

Jaron freut sich tierisch über das Wasser und sieht aus wie paniert (Wasser - Sand - wälzen - Wasser - Sand - wälzen, ...)   Gegen Mitternacht fahren wir mit der Stena Line dann nach Schweden (Varberg).                              


Flensburg im Regen

... zumindest tagsüber nur Schauer und Gewitter. Am Abend scheint die Sonne wieder. Ein Spaziergang an der Förde entlang - 3 km - bis zur Altstadt und zum Historischen Hafen (sehr sehenswert) söhnt uns mit dem schlechten Wetter wieder aus. Auf dem Rückweg lockt uns das Café an der Förde mit einem dunklen Flens. 


2. Tag - Tecklenburg im Teutoburger Wald

Kurzer Spaziergang durch Tecklenburg mit seinen herrlichen Fachwerkhäusern, Übernachtung am Bismarckturm.  Weiterfahrt nach Flensburg


Bald geht´s los ;-)

Der Wassertank ist gefüllt - Alkohol reichlich an Bord ;-)  ... Morgen wird der Rest gepackt.

Der Platz für Jaron ist auch schon bereit - - - jetzt kapiert er endlich, dass er wieder mitkommt.

Die letzten Tage lief er total "bedröppelt" durch die Gegend, aber jetzt sieht er, dass "sein Platz" gerichtet

und die Futtertonne eingeladen ist - und alles ist wieder im Lot !!!