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Schottlands Nationalflagge - eine der ältesten der Welt

Die Nationalflagge Schottlands zeigt ein weißes Andreaskreuz auf blauem Grund.

Von den Einheimischen wird sie nur "The Saltire" - Schragenkreuz, oder Andreaskreuz - genannt, da das x-förmige Kreuz auf den Nationalheiligen St. Andrews hinweist, der so an einem Gestell von den Römern gekreuzigt wurde. 

Am Vorabend einer Schlacht versprach er dem christlichen König Óengus II im Traum den Sieg über die heidnischen Sachsen. Da der Himmel am nächsten Morgen ebenfalls ein Wolkenkreuz zeigte, und die dadurch ermutigte piktische Armee den Sieg errang, wurde St. Andrews von da an der Schutzheilige Schottlands und das weiße Kreuz vor blauem Grund zur Nationalflagge.

Diese schöne Legende wollen wir Euch nicht vorenthalten.

Wir sind gespannt, wie viele Wolkenkreuze wir auf unserer Schottlandreise entdecken werden und hoffen, Ihr seid dabei ;-)

Unsere Reiseroute:

  • Monschau
  • Calais
  • Dover
  • Coventry
  • Hawick
  • Edinburgh
  • South Queensferry
  • Falkirk
  • Aberfoyle
  • Loch Lomond
  • Inveraray
  • Oban
  • Loch Linnhe
  • Glen Coe National Nature Reserve
  • Fort William
  • Glenfinnan

April - Juni 2024

Von Castle zu Castle - von Loch zu Loch ;-)

Dressurstall Mödrath
Dressurstall Mödrath

Nach einer letzten Fahrradrunde durch den Wald (für einen glücklichen Gino) und einer Ehrenrunde durch Neuhäusel (wegen eines vergessenen Handys) starten wir um 17.00h  in Richtung Aachen.

Hauptsache: Erst einmal raus aus dem Alltag, deshalb ist nach 120 km unser erster Rastplatz auch schon erreicht, ein ruhiger Wanderparkplatz am Dressurstall Mödrath, in der Nähe von Kerpen.

Wanderwege gibt es hier mehr als genug, aber die Runde um den Boisdorfer See, einem Tagebaurestsee, der bei der Rekultivierung des ehemaligen Tagebaus Frechen angelegt wurde, erscheint uns als perfekter Einstieg in unsere Reise. 

Monschau
Monschau

Treppauf, treppab in Monschau...

Da uns niemand treibt, gönnen wir uns einen kleinen Abstecher nach Monschau.

Ein mittelalterliches Stadtzentrum mit hübschen Fachwerkhäusern und engem Kopfsteinpflaster erwartet uns. Hinzu kommen unzählige Treppen - hinauf zur Burg, hinunter in die Altstadt und auf der anderen Seite über den Eifelsteig wieder hoch...

Der Blick auf das Städtchen entschädigt für die Mühen - wer hier wohnt, muss fit sein ;-)

Uns ist es auf jeden Fall zu touristisch; die Straßencafés sind heute schon voll besetzt... wie mag das erst im Sommer sein?

Réserve Naturelle du Haut-Geer
Réserve Naturelle du Haut-Geer

Es zieht uns weiter nach Belgien.

Auf dem großen Parkplatz in Waremme hat sich ein Zirkus niedergelassen... im Bürgerhaus von Hollogne-sur-Geer wird gefeiert, das könnte laut werden in den frühen Morgenstunden...

Da werden wir auf dem kleinen Wanderparkplatz am Réserve Naturelle du Haut-Geer doch lieber von Wind durchgeschüttelt und lassen uns von Schafen und Gänsen in den Schlaf „singen“. 

Calais
Calais

Man erkennt sie auch von hinten...

Bis zum 2. Mai können wir jederzeit nach Dover übersetzen, sofern es einen freien Platz auf der Fähre gibt. Heute ist es definitiv zu stürmisch, deshalb suchen wir uns ein schönes Plätzchen am Hafen von Calais und besichtigen die nähere Umgebung... Église Notre-Dame, den Parc Richelieu mit den Statuen der beiden Staatsmänner De Gaulle und Churchill, ...

Gegen Abend lässt der Wind nach, beschert uns eine ruhige Nacht und lässt auf eine angenehme Überfahrt hoffen.

Calais
Calais

Kaiserwetter im Königreich...

Das Vereinigte Königreich empfängt uns mit Kaiserwetter... 

Wir bekommen noch einen Platz auf der 13.40h Fähre, suchen in dem riesigen Hafengelände nach der Lane 1202 und erreichen nach 90min Dover, dessen Wahrzeichen, die berühmten Kreidefelsen, schon von Weitem in der Sonne leuchten.

Norton - Plough Inn
Norton - Plough Inn

Schade...

Das hausgemachte Essen und die lokalen Biere im

Plough Inn, einem traditionellen englischen Pub, locken uns nach Norton, aber leider kann man dort nur von Donnerstag bis Sonntag einkehren...

Die extrem gastfreundlichen Besitzer erlauben uns jedoch, auf dem kleinen Parkplatz hinter dem Pub zu übernachten, inmitten von Apfelplantagen und Johannisbeersträuchern.

Vielleicht schaffen wir es ja, auf der Rückreise den passenden Tag zu erwischen ???

Canterbury Canal
Canterbury Canal

Der letzte Platz ist unser...

Eigentlich ist es heute viel zu schön, um im Stau zu stehen, aber auf den hiesigen Autobahnen gibt es ähnlich viele Baustellen wie in Deutschland - da bleibt es nicht aus, nur dass man hier - gefühlt - auf der Überholspur fährt und trotzdem nicht weiterkommt. 

Da wir Birmingham zur Rushhour erreichen würden und keine Lust auf einen weiteren „traffic jam“ haben, schlagen wir uns vorher in die Büsche... bzw. an den Kanal, den Canterbury Canal, wo die letzte freie Lücke gerade passend ist für TIO und wir mit Gino noch eine schöne Abendrunde drehen. 

Hawick
Hawick

Trauung mit Hammerschlag...

Über die Maut-Straße, M6 Toll, umrunden wir Birmingham, passieren Stoke on Trent und folgen der M6 weiter Richtung Liverpool.

Die Engländer sind ein lustiges und kontaktfreudiges Völkchen. Wer sonst käme auf die Idee, sich auf der Autobahn bei 90km/h neben uns zu setzen und wild gestikulierend seiner Freude über unsere Tour Ausdruck zu verleihen und mit ausschweifenden Armbewegungen (als Fahrer!!) zu erklären, dass man selber ein Motorhome besitzt, mit dem man die Welt bereist ?? ;-)

Über Lancaster, Kendal und Carlisle erreichen wir Gretna Green, einst das Hochzeitsparadies für minderjährige Paare, deren Trauung in der dortigen Schmiede mit einigen Hammerschlägen auf den Amboss bekräftigt wurde. (Irgendwie kommt mir da der Hammer des Richters nach dem Urteilsspruch in den Sinn...)

Na ja, wir sind ja schon verheiratet, seit immerhin 44 Jahren, und ein Stellplatz ist hier auch nicht mehr frei, aber der nette Platzbetreiber empfiehlt uns den großen Parkplatz in Hawick (das spricht sich Hoik!!).

Damit haben wir Schottland nun erreicht und können unser Reisetempo etwas drosseln.

Im preisgekrönten Wilton Lodge Park, einem der malerischsten Stadtparks Schottlands, drehen wir die allabendliche Hunderunde. 

Portobello
Portobello

Spaß am Strand...

Der Truckplatz in Portobello ist nicht schön, aber ein idealer Ausgangspunkt für die Stadtbesichtigung. In 15min ist man mit dem Bus in Edinburgh, aber heute geht’s erst einmal an den Strand, im Sommer ein beliebtes Ziel der Einwohner, heute fast menschenleer, bis auf einige Gassigänger - und einen Kitesurfer...

Als Gino ihn entdeckt, ist er nicht mehr zu halten... dutzende Male jagt er dem Segel am Strand entlang hinterher und hat einen Riesenspaß dabei - ebenso wie der Surfer ;-)

Edinburgh
Edinburgh

Sightseeing in Edinburgh...

Mit der Buslinie 26 fahren wir nach Edinburgh hinein, steigen an der Princess Street aus und wandern durch die Parkanlage und vorbei an der Nationalgalerie hinauf zum Castle. 

Da wir keinen online vorgebuchten Tickets haben und uns mit Gino ohnehin für die Besichtigung aufteilen müssten, beschränken wir uns auf die Außenansicht.

Hinter der Burg beginnt die Old Town mit dem Grassmarket, wo sich früher der öffentliche Hinrichtungsplatz direkt neben den Marktständen befand.

Wir folgen der Royal Mile mit einigen Abstechern in die abzweigenden Gässchen - Close genannt.

Auf dem Greyfriars Kirkyard liegen viele prominente Edinburgher begraben, der älteste Grabstein, den wir entdeckt haben, stammt von 1799...

Durch Dunbar’s Close Garden, eine geometrisch gestaltete Gartenanlage mit historischem Pflanzenbesatz, gelangen wir zu Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz des britischen Königs in Schottland.

Nach einem Blick auf die alten Gemäuer beenden wir die Stadtbesichtigung. Wir sind geschafft, Gino ist es auch - ein Tag an der Leine mit vielen Gerüchen und tausenden von Menschenbeinen ist ebenso anstrengend wie 30min Kitesurfer jagen.

Es ist kalt und regnerisch - und wir wollen nur noch heim...

Forth Bridge
Forth Bridge

Stahl in allen Formen und Formationen...

South Queensferry liegt am Südufer des Firth of Forth. Drei Brücken führen von hier über den Fluss, von denen die Forth Bridge, eine zweigleisige Eisenbahnbrücke, das imposanteste Bauwerk ist.

Vollständig aus Stahl hergestellt hatte sie bei ihrer Eröffnung im Jahre 1890 die größte Spannweite weltweit.

The Kelpies
The Kelpies

Die nächsten Stahlkonstruktionen, die wir heute noch besuchen, haben etwas filigranere Formen:

The Kelpies.

Die beiden 30m hohen Skulpturen stellen Wassergeister in Pferdegestalt dar und sollen an die Bedeutung und Zugkraft der Pferde zu Beginn der wirtschaftlichen Entwicklung erinnern.

Jeweils ca. 300t schwer bestehen sie aus einem Stahlgestell, auf dem rund 7000 unterschiedlich geformte Edelstahlplatten befestigt sind.

Sehr beeindruckend wirken diese Konstruktionen bei Nacht, wenn sie mit wechselndem Farbspiel angestrahlt werden. 

Trossachs National Park
Trossachs National Park

Die Schlacht von Sterling wird verschoben...

Wer den Film „Braveheart“ gesehen hat, kennt William Wallace und die Schlacht von Stirling.

Dieser geschichtsträchtige Ort zieht alljährlich abertausende Besucher an und wir haben uns mit dem verlängerten Wochenende (Montag ist early may bank holyday) einen denkbar schlechten Termin ausgesucht.

Besuchermassen und übervolle Parkplätze schlagen uns in die Flucht. Auf der Rückreise müssen wir besser planen...

Im Trossachs National Park finden wir einen kleinen Wanderparkplatz am Loch Venachar und drehen eine entspannte Abendrunde oberhalb des Sees mit fantastischer Aussicht auf die näherrückenden Highlands.

Three Lochs Forest Drive
Three Lochs Forest Drive

3 Lochs und ganz viel Gegend...

Nördlich von Aberfoyle wurde der Three Lochs Forest Drive angelegt, eine einspurige Schotterpiste, die über  7 Meilen durch den Wald führt - vorbei an den Lochs Reodidhte, Drunkie (wer denkt sich die Namen eigentlich aus??) und Achray.

Wir suchen uns eine schöne Wanderroute aus und fahren anschließend einen der vielen Picknickplätze an. Für eine Übernachtung muss man sich anmelden, aber am heutigen Bankenfeiertag ist der Kassenautomat geschlossen...

Aberfolye
Aberfolye

Entlang des Loch Ard führt eine Panoramastraße hinauf zum Loch Katrine, Landschaft und Gärten stehen in voller Blüte.

Leider spielt das Wetter nicht mit, und als sowohl Regen, als auch die Schlaglöcher in der Straße zunehmen, kehren wir vorzeitig um und nisten uns in Aberfoyle auf dem großen Parkplatz am Woll-Center ein.

Loch Lomond
Loch Lomond

Düstere Aussichten am Loch Lomond...

Über Drymen und Balloch erreichen wir das Westufer des Loch Lomond und folgen ihm bis Tarbet. Das Wetter ist so, wie wir es uns für Schottland vorstellen: Wolken, Nebel, gelegentlich Regen, aber immer wieder Sonne.

Leider erwischen wir am Loch Lomond die diesige Nebelphase, sind aber trotzdem beeindruckt von dieser gewaltigen Kulisse. 

Inveraray
Inveraray

Farbenpracht in Inveraray...

In Inveraray haben wir mehr Glück: Die Sonne kommt durch und präsentiert uns das Castle und die Blütenpracht der Gartenanlage in herrlichsten Farben. Wir haben noch nie so riesige Rhododendren gesehen...

Auch der Hafen zeigt sich farbenprächtig.

Leider gibt es hier nur Tagesparkplätze, do dass wir weiterfahren, der nächste Loch wartet schon.

Kilchurn Castle
Kilchurn Castle

Geheimnisse??? Nicht vor uns...

Loch Awe hat die geheimnisvollen Ruinen von Kilchurn Castle. Geheimnisvoll ???

Vielleicht, weil man nicht nahe genug herankommt? Aber wir haben ja die Drohne und können damit sogar einen Blick von oben hinein werfen ;-)

(Leider lesen wir zu spät dass man sie hier nicht starten lassen darf...)

Stellplatz im Stechginster ;-)
Stellplatz im Stechginster ;-)

Nach dem heutigen Besichtigungsmarathon sind wir froh, in Fearnoch einen ruhigen Übernachtungsplatz gefunden zu haben - eine Nacht für 7,40 Pfund, zahlbar per App.

Na dann: runterladen, zahlen, Feierabend.

Oban
Oban

Welcome to the Highlands...

Nach einem Abstecher ins quirlige Oban, mit leckeren Jakobsmuscheln vom Hafenimbiss, folgen wir der Ostküste des Loch Linnhe Richtung Fort William und sind hiermit in den Highlands angekommen. 

Castle Stalker (Burg des Jägers)
Castle Stalker (Burg des Jägers)

Blick von oben in die Burg des Jägers...

Auf halber Strecke können wir die Drohne noch einmal steigen lassen, denn die Inselburg „Castle Stalker“ ist ansonsten nur mit dem Boot zu erreichen. Die malerische Silhouette hat sie zu einem beliebten Foto- und Filmmotiv werden lassen, wie z.B. „Die Ritter der Kokosnuß“ und „Highlander III - Die Legende“.

Glen Coe Tal - Loch Achtriochtan
Glen Coe Tal - Loch Achtriochtan

So muss Schottland !!

Kein Weg ohne Umweg... deshalb biegen wir bei Glencoe in das gleichnamige Tal ein und finden uns inmitten eines grandiosen Panoramas zwischen nebelverhangenen Bergriesen wieder.

Auf dem kleinen Wanderparkplatz am Loch Achtriochtan stellen wir TIO ab und erklimmen den nächstgelegenen Berg über einen schmalen Pfad. 

Die Aussicht ist atemberaubend und Gino hat Spaß: Er sieht Bewegung im Tal, läuft den Berg hinunter und kehrt wieder um, als er merkt, dass es sich um Autos handelt... und das nicht nur einmal ;-) 

Vielleicht sollten wir doch mal mit ihm zu einem Optiker??

Trotz stark befahrener Straße haben wir, dank unserer Ohrstöpsel, eine ruhige Nacht.

Glen Coe Tal
Glen Coe Tal

Im Reiseführer steht, dass die Wanderrouten im Glencoetal sehr beliebt sind, aber was wir hier erleben, sind die reinsten Völkerwanderungen.

Sämtliche Parkplätze sind gut besucht, z.T. nur für einen Fotostopp, aber auch als Ausgangspunkt für längere Wanderungen.

Wir stellen TIO ab und schnaufen erst einmal durch, während die Blechkarawanen an uns vorbeirauschen.

Nach einer kleinen Wanderung durch die karge, und doch abwechslungsreiche Landschaft landen wir nach kurzer Weiterfahrt im Rannoch Moor, am Loch Tulla,

Der kleine Wanderparkplatz am Ende einer Sackgasse ist schon eher nach unserem Geschmack - absolut ruhig, und am Abend bekommen wir sogar Besuch von einem 12-köpfigen Rotwildrudel, das sich ganz ungeniert das Gras am Rande des Stellplatzes schmecken, und sich auch durch Ginos aufgeregtes Bellen nicht verschrecken lässt.

Glen Coe Tal
Glen Coe Tal

Immer hinterher...

Die Schotten sind ein wanderlustiges Völkchen. 

Zu Dutzenden ziehen bereits am frühen Morgen hochbepackte Gestalten in kurzen Hosen an TIO vorbei... Da muss irgendwo ein Nest sein.

Wir werden heute keine Wanderroute erkunden, sondern folgen ausnahmsweise einfach mal der Menge - und landen auf dem West-Highland-Way, einer Fernwanderroute, die von vielen für eine mehrtägige Tour genutzt wird.

Wir kehren allerdings nach 2 Stunden um. TIO wartet, und in irgendeinem klaren Bach müssen wir Gino wieder sauber bekommen, der die wohltuende Kraft der Moorbäder allzu wörtlich genommen und in jedem noch so kleinen Schlammloch ein ausgiebiges Bad genommen hat.

Fort William, Nevis Range Car Park
Fort William, Nevis Range Car Park

Downhill - mit Ski oder Mountainbike...

In der Touristenhochburg und Outdoor-Hauptstadt Fort William stehen nur Tagesparkplätze zur Verfügung, deshalb weichen wir in das Skigebiet am Ben Nevis, dem höchsten Berg Großbritanniens, aus.

In den Sommermonaten sind die Hänge ein El Dorado für Mountainbiker, die ihre Räder an die Gondeln hängen und mehrmals täglich eine der vielen, gut präparierten Downhillstrecken nutzen - sogar eine Weltcup-Strecke ist darunter.

Wir begnügen uns mit den Aussichtspunkten, fahren mit der Gondel hinauf und wandern zu den beiden „Viewpoints“ mit Blick ins Tal, auf Fort William und die Lochs und auf der anderen Seite auf den Ben Nevis, den noch die letzten Schneereste zieren.

Auf dem Weg zu den Hebriden...

Dank Gino kennen wir nun sämtliche Moorlöcher und wissen, wo die vielen Besucher dieser fantastischen Region ihre Hinterlassenschaften hinterlassen. Das nächste Reiseziel sind nun die westlichen Hebriden, aber vorher müssen noch ein paar Sehenswürdigkeiten abgearbeitet werden:

Neptune’s Staircase ist die volkstümliche Bezeichnung einer aus acht Schleusenkammern bestehenden Koppelschleuse im Kaledonischen Kanal, deren Hub insgesamt 20m beträgt. Sie ist die längste Schleusentreppe des Vereinigten Königreichs, deren Schiffspassage 90min dauert.

Von Callop führt ein Wanderweg nach Glenfinnan, der aber wegen einer maroden Brücke gesperrt ist, was wir allerdings erst kurz vor dem Übergang bemerken...

Na, dann war es halt eine schöne Wanderung.

Der Stellplatz ist ruhig, also bleiben wir.

Glenfinnan Viaduct
Glenfinnan Viaduct

Harry Potter Hype in Glenfinnan...

Ich habe die Harry Potter Bücher gelesen und auch die Filme gesehen. Vielleicht könnte ich deshalb den Hype um dieses Glenfinnan Viaduct verstehen... tue ich aber nicht. 

Nur, weil der Hogwart-Express mal über diese Brücke gerauscht ist, stehen wir nun mit hunderten von Fans in Matsch und Nieselregen und warten auf die Ankunft der Dampflok...

Immerhin war der Weg nicht so anstrengend und atemraubend wie beim „Tren a las Nubes“ auf 4000m Höhe in Argentinien.

Der Anblick ist schon recht spektakulär, zumal das Wetter entsprechend ist und sich die Dampfwolken mit dem Nebel vermischen. Allemal besser, als wenn man für viel Geld im Zug mitfährt und nur die Landschaft vorbeirauschen sieht ;-)

Dumbledore's Grab auf einer kleinen Insel im Loch Eilt lassen wir jetzt aber links liegen.

Jetzt aber nach Mallaig...

Der nächste freie Platz auf der Fähre nach Armadale ist leider erst übermorgen. Na, dann suchen wir uns doch mal einen schönen Campingplatz am Strand. 

Morgen soll es Badewetter geben !!!

Demnächst geht es weiter in diesem Theater... und solange: Immer schön links fahren ;-)